Wege, Versuche, Erlasse zum bilingualen Unterricht

Bilingualer Unterricht wird mittlerweile in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland angeboten. Er hat sich überwiegend in Gymnasien entwickelt, wird aber in zunehmendem Maße auch in Realschulen und im berufsbildenden Bereich angeboten. In einigen Bundesländern wurden bilinguale Angebote bereits im vorschulischen Bereich und in Grundschulen eingerichtet.

Den Stand des bilingualen Unterrichts in Deutschland sowie die schulrechtlichen Grundlagen in den einzelnen Bundesländern erschließt die 2006 erschienene KMK-Dokumentation "Konzepte für den bilingualen Unterricht - Erfahrungsbericht und Vorschläge zur Weiterentwicklung" (Download hier). Aber auch auf dieser Seite finden Sie viele Hinweise. Wir haben außerdem die Informationen der deutschsprachigen Nachbarn Österreich und Schweiz aufgenommen.

Allgemeines

 

  • Der fremdsprachliche Fachunterricht (CLIL) an den Schulen in Europa - In dieser 2006 erschienenen Studie wird dargestellt, welche Stellung der fremdsprachliche Fachunterricht in den Bildungssystemen von 30 europäischen Staaten einnimmt (Status dieses Unterrichts und der Zielsprachen) und wie dieses Angebot organisiert wird (Zugangskriterien, Zielsetzungen, betroffene Fächer, Bewertung der Schülerleistungen). Sie befasst sich mit den Kriterien für die Einstellung der Lehrkräfte, die fremdsprachlichen Fachunterricht erteilen und deren Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich (Aus- und Fortbildung). Die Studie bietet ebenfalls eine Bestandsaufnahme zu den laufenden Modellversuchen, den aktuellen Debatten und den Hindernissen, die der allgemeinen Einführung des Unterrichts nach dem CLIL-Ansatz noch entgegenstehen. Behandelt wird vorwiegend die Bildung im Primarbereich und im Sekundarbereich (Bezugsjahr: 2004/05). Darüber hinaus wird ebenfalls auf entsprechende Initiativen im Elementarbereich verwiesen.
  • Europäische Konzepte beeinflussen zunehmend die didaktische Entwicklung: Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Sprachenportfolio, EU-Projekte ... Dazu mehr ...
  • Neben bilingualen Zügen (Zweigen) an lässt sich in der Schullandschaft ein zunehmendes Angebot an flexiblen bilingualen Modulen beobachten. Im Unterschied zum "klassischen Angebot" von bilingualem Unterricht in den Fächern Erdkunde, Geschichte, Politik an den Schulen mit bilingualen Zweigen wird unter "flexiblen Modulen" das fakultative, phasenhaft durchgeführte Angebot von Fachunterricht in der Fremdsprache in allen nichtsprachlichen Fächern verstanden.

Baden-Württemberg

Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus regelt in einem Erlass vom 23.09.2002 den zweisprachigen Unterricht am Gymnasium.

Im Rahmen eines Modellversuchs werden seit 2009 an ausgewählten Realschulen in Bayern bilinguale Züge eingerichtet, in denen ein Sachfach auf Englisch unterrichtet wird. Der Modellversuch wird von Prof. Dr. Böttger vom Lehrstuhl für Didaktik der Englischen Sprache und Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wissenschaftlich begleitet (Flyer 2009).

Berlin

Zweisprachiger Unterricht ab der 1. Klasse - Berlin hat bundesweit das dichteste Netz von so genannten Staatlichen Europa-Schulen (SESB). Diese kulturübergreifenden und sprachintensiven Begegnungsschulen gibt es in neun Partnersprachen. Von muttersprachlichen Lehrkräften unterrichtet, führt sie zu bilingualen Abschlüssen nach der 10. bzw. der 13. Jahrgangsstufe.
Der Arbeitskreis bilinguale Schulen Berlin ist ein lockerer Zusammenschluss von Gymnasien, Gesamtschulen und anderen Oberschulen (2007-2011).  An den Staatlichen Europa-Schulen Berlin gab es einen Schulversuch zum bilingualen Unterricht (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport 2005). Eine Magisterarbeit von Anna May hat diesen Schulversuch 2002 untersucht.

Bilingualer Unterricht kann an Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien angeboten werden. Jede erste Fremdsprache und jede ab Jahrgangsstufe 7 angebotene moderne zweite Fremdsprache kann für bilinguale Angebote eingesetzt werden. Im bilingualen Unterricht wird die hierfür vorgesehene Fremdsprache (Zielfremdsprache) in verstärktem Umfang erteilt. Zusätzlich wird der Unterricht in einem bis drei Sachfächern mindestens für die Dauer eines Schulhalbjahres im Verlauf der Sekundarstufe I in der Zielfremdsprache durchgeführt. (Vgl. Verordnung über die Schularten und Bildungsgänge der Sekundarstufe I vom 19. Januar 2005; Ausführungsvorschriften für bilingualen Unterricht an weiterführenden allgemein bildenden Schulen vom 22.8.2010; Bericht des Schulausschusses der KMK vom 10.04.2006)

Brandenburg

Die » Verordnung über den Bildungsgang in der gymnasialen Oberstufe und über die Abiturprüfung (Gymnasiale-Oberstufe-Verordnung vom 25.11.2008) regelt in § 7 die Einrichtung bilingualer Angebote.

Hamburg

Seit dem Sommersemester 2001 bietet an der Universität Hamburg der »       Arbeitskreis Bilingualer Unterricht die Zusatzqualifikation Subject Matter Teaching in English (smtE) an. (Kooperation mit: Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung, Hamburger Schulen, die bilingualen Unterricht durchführen, Fachsprachenzentrum der Universität Hamburg)

Hessen

  • Zweisprachige deutsch-englische oder deutsch-französische Züge (bilinguale Züge) im gymnasialen Bildungsgang regelt der Erlass des Hess. Kultusministers vom 28. September 1994 , Amtsblatt Hessen 11/94, S. 1096 f.
  • Verordnung über den gleichzeitigen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife und des französischen Baccalaureat. Vom 14.10.1995 - ABl. Hessen 48.1995,11, S. 658 ff.
  • Bilingualer Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 des Bildungsganges der Realschule. Erlaß vom 28.06.1996 - ABl. Hessen 49.1996,8, S. 436 ff.
  • 1998 bis 2002 fand der Modellversuch "Bilinguale Unterrichtsangebote an Integrierten Gesamtschulen" statt. Mehr ...
  • Ein Pilotversuch Bilinguales Lernen in Frankfurter Grundschulen ging im Schuljahr 2001 zu Ende. Kultusministerin Wolff zog am 16.05.01 folgende Bilanz: Mit beachtlichem Erfolg ist der im Schuljahr 1997/98 begonnene Pilotversuch bilingualen Lernens in zwei Frankfurter Grundschulen zu Ende gegangen. An der Mühlbergschule gestaltete sich der gesamte Grundschulunterricht in deutscher und italienischer Sprache, während an der Textorschule in Deutsch und Französisch gelehrt wurde... Wolff betonte, dass das bilinguale Lernen einen wichtigen Beitrag für die Völkerverständigung leiste. So würden junge Menschen mehrsprachig auf das Zusammenwachsen Europas vorbereitet und lernten dabei, Verständnis für andere kulturelle Traditionen und Alltagssprachen zu entwickeln. Laut Wolff wurde in der Schule eine Basis geschaffen, um gemeinsames Lernen auf der Grundlage unterschiedlicher familiärer Hintergründe, unterschiedlicher Muttersprachen und unterschiedlicher Sozialisation zu ermöglichen.
  • Mein Sprachenportfolio ist ein Projekt des Landes Hessens mit folgenden Partnern: Justus-Liebig-Universität Giessen, Hessisches Kultusministerium, Textorschule Frankfurt, Mühlbergschule Frankfurt, Freiherr-vom-Stein Schule Gladenbach, Pestalozzischule Weilburg, Schlossschule Heppenheim, Philipp-Diefenbach-Schule Friedberg, Wilhelm-Leuschner-Schule Heuchelheim, Limes-Schule Pohlheim. Der Diesterweg Verlag vertreibt die überarbeitete Version des Sprachenportfolios für die Grundschule (ISBN 3-425-02130-3).
  • Anfang September 2001 wurden auf einer Grundsatztagung des Hessischen Kultusministeriums in Weilburg neue Konzepte für den Fremdsprachenunterricht diskutiert. Die Experten schlugen in der "Weilburger Erklärung" ein "Gesamtkonzept Sprachen" vor, das das Sprachenlernen von der Vorschule über die Grundschule und weiterführende Schulen bis hin zur Berufsausbildung, zum Studium und zur Weiterbildung umfasst. - Für die Schulen bedeutet dies vor allem ein abgestimmtes Curriculum von der Klasse 3 der Grundschulen bis zur Klasse 13 in Abstimmung mit dem Europäischen Sprachenportfolio für die erste Fremdsprache zu erstellen und in einem Kerncurriculum Mindestanforderungen für alle Fremdsprachen zu definieren. Danach könnten die Sprachkenntnisse gezielt erweitert werden in speziellen Kursen (z. B. für die Bereiche Literatur, Naturwissenschaften, Technik, Informatik, Wirtschaft und Politik) und durch die Lehrpläne für die Oberstufe. - Zum bilingualen Lernen heißt es in der Weilburger Erklärung ...

Mecklenburg-Vorpommern

Das Land hat 2001 einen Schulversuch an zwei Gymnasien begonnen (vgl. Rede des Ministers Prof. Dr. Kauffold 2001).

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

  • Bilingualer Unterricht in den Klassen 5 bis 10 des Gymnasiums (RdErl. d. Kultusministeriums v. 13. 5.1985
  • Verwaltungsvorschriften zur Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (VVzAPO-GOSt). Runderlass vom 24.11.1998 - zul. geänd. durch Runderlass vom 29.06.2001 (ABl. 1 53.2001,7, S. 176) [Download dieser Erlasse und anderer Materialien hier]
  • Zweisprachiger Unterricht - Bilinguale Angebote in Nordrhein-Westfalen (Bildungsportal NRW, 2006): Diese umfangreiche Darstellung des NRW-Kultusministeriums gibt einen gründlichen Überblick. 
  • Ein Erfahrungsbericht zum Bilingualen Unterricht an Gesamtschulen wurde 1999 vorgelegt. Der Abschlussbericht des Schulversuchs "Bilingualer Unterricht an Realschulen ist im Juni 2001" erschienen (121 Seiten). Profilzweige: Zur Stärkung und Ergänzung ihres Schulprofils können Realschulen besondere Profilzweige bilden. In diesen Zweigen wird die Stundentafel für den Fachbereich über verschiedene Klassenstufen hinweg ausgeweitet. An vielen Realschulen gibt es bereits bilinguale Zweige. 
  • Europäisches Portfolio der Sprachen (EPS) : Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine eigene Fassung für die Sekundarstufe I/II erstellt.

Rheinland-Pfalz

  • Bilingualer Unterricht an Realschulen. Verwaltungsvorschrift vom 08.04.1998 - GABl. Rheinland-Pfalz 8.1998,6, S. 274 ff. [Download]
  • Bilinguale Züge an Gymnasien. Verwaltungvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vom 3. Juni 2011 [Download]
  • Unterrichtsorganisation an Gymnasien (Sekundarstufe I), Integrierten Gesamtschulen (Sekundarstufe I) und Aufbaugymnasien. Verwaltungvorschrift vom 29.3.2000 [Download von der Homepage des »   Landeselternbeirats]
  • In den 1990er Jahren gab es in Rheinland-Pfalz einen Modellversuch des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung an Haupt- und Realschulen: z.B. an der Hauptschule der Kooperativen Gesamtschule Bad Bergzabern, der Regionalen Schule Bleialf und der Hauptschule Plaidt. Dazu: Bericht der Karolina-Burger-Realschule. Außerdem: Prof. Dr. Heidemarie Sarter: "Entwicklung und Erprobung eines didaktischen Konzepts für Bilingualen Unterricht an Hauptschulen und Realschulen: Weiterführende Fragen aus der Sicht der Wissenschaftlichen Begleitung", in: Pädagogisches Zentrum: Bilingualer Unterricht an Hauptschulen und Realschulen, Pädagogik zeitgemäß, 26/1997: 85-93.

Saarland

Im Saarland gibt es ab Schuljahr 2001/02 offiziell drei bilinguale deutsch-englische Gymnasien. In der Grundschule Völklingen-Ludweiler / Lauterbach ist seit dem Schuljahr 2007/2008 die saarlandweit erste bilinguale deutsch-französische Klasse eingerichtet. (Mehr...)

  • Erlaß betreffend die Einrichtung eines Schulversuches "Gesamtschule mit bilingualem Profil" an der Gesamtschule des Saar-Pfalz-Kreises in Gersheim. Vom 14.07.1989 - GMBl. Saarland 1989,13, S. 266
  • Erlass betreffend die Einrichtung eines Schulversuches "Bilingualer Unterricht" am Staatlichen Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis, am Staatlichen Peter-Wust-Gymnasium Merzig und am Staatlichen Leibnitz-Gymnasium St. Ingbert. Vom 14.07.1989 - GMBl. Saarland 1989,13, S. 266 f.
  • Erlass betreffend die Einrichtung eines Schulversuches "Gymnasium mit bilingualem Zweig" am Staatlichen Illtal-Gymnasium Illingen und am Staatlichen Robert-Schumann-Gymnasium Saarlouis. Vom 14.07.1989 - GMBl. Saarland 1989,13, S. 267
  • Vorschriften für die Ausbildung für den Unterricht in bilingualen Sachfächern im Rahmen des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. Vom 25. November 1998 (GMBl. Saar 1990, S. 26), zuletzt geändert am 20. Juli 2004 (Amtsbl. S. 1701; Download)
  • Verordnung - Schulordnung - über Gesamtschulen mit bilingualem Zug. Vom 06.07.1999 - ABl. Saarland 1999,32, S. 1060 ff., zul. geänd. durch Verordnung vom 21.11.2000 ABl. Saarland 2000,55, S, 2035 ff.
  • Verordnung - Schulordnung - über Gymnasien mit bilingualem Zug. Vom 06.07.1999 - ABl. Saarland 1999,32, S. 1068 ff., zul. geänd. durch Verordnung vom 27.07.2001 (ABl. 2001,32, S. 1271 ff.)
  • Erlass über die Einrichtung eines Schulversuchs "Gleichzeitiger Erwerb der deutschen Allgemeinen Hochschulreife und des französischen Baccalauréat" am Robert-Schumann-Gymnasium Saarlouis. Vom 30.06.1999 - GMBl. Saarland 1999,6, S. 191 ff.
  • Verordnung zur Änderung der Verordnung - Schulordnung - über Gymnasien mit bilingualem Zug. Vom 27.06.2001 - ABl. Saarland 2001,32, S. 1271 ff.

Sachsen-Anhalt

  • Bilinguale Unterrichtsangebote in der Sekundarschule. Runderlass vom 06.09.1999 - SVBl. Sachsen-Anhalt 8.1999,13, S. 387 f.
  • Kooperationsvereinbarung mit der französischen Partnerregion Centre: An geeigneten Gymnasien soll der bilinguale Unterricht zum "Abibac" führen. Auf Vorschlag der Bildungsexperten beider Länder könnte mit der »   Latina an den Franckeschen Stiftungen in Halle ein Prototyp für das Abibac in Sachsen-Anhalt entwickelt werden (2007).

Sachsen

Einen ersten Einblick vermittelt die Untersuchung ENGLISCH IN SACHSEN - Eine Analyse der Bedarfs- und Angebotsstrukturen (1997) von Josef Schmied, Marie-Luise Egbert und Jörg Witt (TU Chemnitz)

Schleswig-Holstein

Von 1991 bis 1996 wurde in Schleswig-Holstein englisch-deutsch bilingualer Unterricht an fünf Gymnasien und ab 1992 an vier Realschulen erprobt. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung erfolgt durch eine Arbeitsgruppe des Englischen Seminars Kiel unter Leitung von Henning Wode. Dazu leider keine Informationen auf dem Landesbildungsserver (2.1.2006).

Thüringen

  • Bilinguale Züge und bilingualer Unterricht am Gymnasium. Verwaltungsvorschrift vom 02.12.1997 - GABl. Thüringen 8.1998,1, S. 3

Europa

  • EuroCLIC (The European Network for Content and Language Integrated Classrooms, The Netherlands) gibt auf seiner Seite Country Files Hinweise zu bilingualem Unterricht in europäischen Staaten.

Österreich

  • Österreichisches Sprachen-Kompetenz-Zentrum (Graz): Zu den zentralen Arbeitsbereichen dieses Instituts gehören seit 1992 Projekte zum Thema "Fremdsprache als Arbeitssprache (FsAA/EAA)".  Seit 1995 erscheint eine "Praxisreihe" mit wertvollen Arbeitshilfen. Das 2005 publizierte Serviceheft 6 informiert über die rechtlichen Grundlagen für die Verwendung einer Fremdsprache als Arbeitssprache (FsAA) auf der Sekundarstufe I und II. Es gibt einen Überblick über die derzeitige Verbreitung von FsAA in Österreich und führt konkrete Fallbeispiele an. Darüber hinaus findet man sowohl Informationen zum Status quo der LehrerInnenausbildung als auch zu aktuellen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.
  • Vienna Bilingual Schooling (Wiener Schulführer 2004/05: Fremdsprachen in der Schule): Der Schulversuch "Bilinguale Volksschule" ist Teil des Gesamtkonzeptes Vienna Bilingual Schooling, das vom Kindergarten beginnend bis einschließlich der Oberstufe weiterführender Schulen gedacht ist. Die bilinguale Volksschule - Vienna Bilingual Primary School ist somit die zweite Stufe in dem Gesamtkonzept Vienna Bilingual Schooling. Das vorrangige Ziel dieses Projektes ist die Grundschulbildung der SchülerInnen nach österreichischem Lehrplan in der jeweiligen Muttersprache (Deutsch oder Englisch). - Über die bilinguale Arbeit am Gymnasium informiert die Homepage des Wiener Bundesgymnasiums. Außerdem: Verknüpfung von Sprach- und Fachunterricht am Modell der Vienna Bilingual Schooling Middle School - Der Artikel zeigt auf, welche Funktion und welche Aufgabe Sprachunterricht in Englisch und Deutsch in einem generell bilingual angelegten Unterrichtskonzept hat. Ergänzt wird die zunächst theoretische Annäherung durch entsprechende Unterrichtsbeispiele (Internet-Plattform "Gemeinsam lernen" 2005). Hier eine Evaluation des Projekts zur First Vienna Bilingual Middle School Wendtstattgasse (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur 2002).

Schweiz

  • »   bi.li: Bilingualer Unterricht an Berufsschulen in der Schweiz. Im Pilotprojekt "bili" wird an unterschiedlichen Berufsschulen in mehreren Kantonen die Anwendung und Vertiefung von Englisch durch zweisprachigen Unterricht erprobt. Ein Teil des berufskundlichen oder allgemein bildenden Unterrichts findet in englischer Sprache statt (Bilingualer Unterricht, Teil-Immersion). Die Lehrpersonen werden für ihre Aufgabe methodisch-didaktisch ausgebildet und begleitet. Ziel des Projekts ist es, die inhaltlichen, pädagogischen und organisatorischen Möglichkeiten von zweisprachigem Unterricht an Berufsschulen zu klären. Mehr:
  • Projekt Immersion - zweisprachige Maturität: Ab Schuljahr 2001/02 führt der Kanton Zürich im Rahmen einer Pilotphase erstmals Klassen mit zweisprachiger Maturitätsausbildung (Deutsch/Englisch) :l>. Im Kanton Zürich bestehen bereits langjährige sehr positive Erfahrungen mit einem zweisprachigen maturitären Ausbildungsgang im Liceo artistico (Deutsch/Italienisch).

Zu einigen Websites bilingualer Schulen in Europa ... ··   Dokumente zur Bildungspolitik ...